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Veröffentlicht: 06.11.2019


Wie digitale Arbeitsplätze
Mitarbeiter im Gesundheitssektor
unterstützen

Ärztemangel und Überlastung in Pflegeberufen sind Dauerthemen und werden in Zukunft nur noch relevanter werden. Mehr Personal wäre die augenscheinlichste Lösung, doch das muss allzu oft ein frommer Wunsch bleiben. Muss man mit beschränkten Ressourcen haushalten, gilt es, die Arbeitszeit möglichst effektiv zu nutzen, um Überstunden zu reduzieren und möglichst viel Zeit für Patienten zu haben. Thomas Vetsch von Citrix zeigt, wie die richtige Technologie dabei helfen kann.

Dokumentation und Verwaltung frisst heute einen großen Teil der Zeit von Ärzten und Pflegepersonal. Oft müssen sie mit veralteten, umständlichen Systemen arbeiten. Dabei sind heute auch im Gesundheitswesen Daten wichtiger denn je. Vor diesem Hintergrund wird Healthcare IT zu einem immer wichtigeren Aspekt von medizinischen Berufen. Lösungen für Krankenhäuser und andere Einrichtungen müssen so designt sein, dass sie Zeit sparen, anstatt Mehrarbeit zu verursachen.

Worauf kommt es bei Lösungen für den klinischen Bereich an?

Zuallererst muss Technologie einfach zu bedienen sein, sodass Mitarbeiter nicht erst unnötig Zeit aufwenden müssen, um ihre Software zu verstehen. Vor allem Ärzte brauchen Technologie, die es ihnen erlaubt, mobil zu sein und sich frei zu bewegen, sei es im Krankenhaus oder unterwegs für Hausärzte. Dabei sollte das Gerät, auf dem beispielsweise Daten abgerufen werden, keine Rolle spielen. Auch auf seinem Tablet sollte ein Arzt genauso leicht und vor allem sicher Patientendaten einsehen können wie auf dem PC.

Letztendlich muss sich jede IT-Lösung für den Gesundheitssektor aber auch daran messen lassen, was sie dem Patienten bringt. Ein hohes Gut in der Beziehung zwischen Arzt und Patient ist Zeit. Schon zwei bis drei Minuten, die ein Mediziner einspart, weil er sich nicht mit komplizierter Technologie auseinandersetzen muss, kommen Patienten zugute. Um das zu erreichen, spielen die Optimierung von Workflows und Automatisierung eine wichtige Rolle. Eine effiziente digitale Arbeitsumgebung sorgt dafür, dass möglichst viele lästige Routine- und Administrationsaufgaben sich von selbst erledigen. Außerdem wird Nutzern die Authentifikation so einfach wie möglich gemacht. So haben sie schnellen und dennoch sicheren Zugriff auf alle benötigten Ressourcen.

Nicht vergessen sollte man außerdem die IT-Abteilung. Software-Ökosysteme, die aus etlichen verschiedenen Geräten bestehen und in denen Ärzte und Klinikpersonal mobil arbeiten, dürfen nicht zu einem Albtraum in Sachen Verwaltung und Sicherheit werden. Stattdessen müssen IT-Verantwortliche über ein einheitliches Interface stets den Überblick behalten können. Auch die Erstellung und Verwaltung von Accounts muss einfach und übersichtlich gemacht werden. KI und maschinelles Lernen bieten umfassende Sicherheits- und Analytikmethoden.

Wie kann eine Strategie für die IT-Transformation aussehen?

Um eine gelungene Strategie für die IT im Healthcare-Bereich zu entwerfen, müssen zunächst alle beteiligten Stakeholder ins Boot geholt werden. Das sind neben Ärzten, Pflegern und der IT auch die Rechtsabteilung und Sicherheitsexperten. Dann geht es darum, zu klären, wie die Umgebung aussehen soll. Setzt man auf On-Premise-Lösungen oder die Cloud? Für diese Entscheidung müssen wiederum diverse Faktoren berücksichtigt werden. Es geht um Usability genauso, wie um Kosten. Ganz besonders wichtig im Gesundheitssektor sind Sicherheit und Datenschutz. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden und dennoch agil zu sein, bietet sich ein Hybrid-Cloud-Konzept an. Dieses erlaubt es, kritische Daten noch intern zu speichern, während unbedenkliche Dinge in eine Public Cloud ausgelagert werden können.

Fazit

Das Gesundheitswesen hat schon heute mit einem großen Mangel an Fachkräften zu kämpfen. Es fehlt an Ärzten und Pflegepersonal gleichermaßen. Die Tatsache, dass wir immer älter werden, verstärkt das Problem in Zukunft noch. Daher kommt es darauf an, dass Mitarbeiter im Gesundheitssektor ihre Zeit möglichst effizient nutzen. Dafür benötigen sie die richtige Technologie, die ihnen Zeit gibt, sich um ihre eigentliche Aufgabe zu kümmern, anstatt sie mit administrativen Aufgaben aufzuhalten: ein innovativer digitaler Arbeitsplatz kann hierbei helfen.

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