Hinweis:
Aktuelle News
Weitere News
Vor-Ort-Reportagen
Service







Veröffentlicht: 22.01.2020


Digitale Technologien im
Gesundheitswesen von der
Hochschule Flensburg

Mit Partnern aus Finnland, Lettland, Estland, Polen und Litauen konnten neue Impulse ausgearbeitet werden.


Wie können digitale Technologien noch besser im Gesundheitswesen eingesetzt werden? Mit Fragen wie dieser beschäftigten sich die internationalen Partner des „eHealth for Regions“-Netzwerks am 15. und 16. Januar. Das Treffen fand am Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen (IEMG) der Hochschule Flensburg statt.

Das „eHealth for Regions“-Netzwerk ist seit vielen Jahren am IEMG angesiedelt und besteht aus Partnern unterschiedlicher Forschungseinrichtungen, Ministerien und Regionen des Ostseeraums.

Grenzüberschreitendes Gesundheitsprojekt

Gemeinsam arbeiten die Partner des Netzwerks an Projekten und Projektideen zum Thema eHealth, also dem Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen. Mithilfe des Netzwerkes konnten laut Hochschule in der Vergangenheit große grenzüberschreitende EU-Gesundheitsprojekte, wie das aktuell laufende internationale BaltCityPrevention-Projekt mit Partnern aus Finnland, Lettland, Estland, Polen und Litauen, gemeinsam entwickelt und durchgeführt werden.

Das Netzwerk wird seit 2020 von Prof. Dr. Bosco Lehr, Institutsleiter des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen, geleitet. Anlass genug, um das Netzwerk neu auszurichten und zu erweitern, fand die Hochschule.

"Der größte Vorteil unseres Netzwerkes ist die transnationale Zusammenarbeit. Der Austausch mit anderen internationalen Institutionen, gibt uns eine hervorragende Möglichkeit uns als Institutionen selbst weiter zu entwickeln.", so Sami Perälä, Development Manager of Well Being Technology der Seinäjoki University of Applied Sciences aus Finnland

Darüber hinaus bietet die Seinäjoki University of Applied Sciences auch gemeinsam mit der Hochschule Flensburg studentische Austauschmöglichkeiten an, seit 2019 auch einen Doppelabschluss für internationale Austauschstudenten.

Von Diabetes bis Psyche
Konkrete Themen im Bereich der Gesundheitsversorgung waren in dem zweitägigen Meeting beispielsweise die bedarfsorientierte Versorgung von Patienten mit Diabetes Typ I und II mit Hilfe von mobilen eHealth-Technologien und die Diskussion um e-Mental Health Lösungen für Patienten mit psychischen Krankheitsbildern.

Gemeinsam mit den bestehenden Partnern und neuen Partnern aus Schweden und Estland, konnten laut Hochschule spannende Impulse für das Netzwerk ausgearbeitet werden.

Erweiterung des Netzwerkes


„Wir haben neue technologiegestützte Möglichkeiten in der Gesundheitsversorgung von chronischen Krankheitsbildern diskutiert sowie innovative Projektideen innerhalb des Netzwerkes entwickelt.“, resümiert Prof. Lehr. Zukünftig soll der Erfolg von „eHealth for Regions“ im Ostseeraum auch gesamteuropäisch weitergetragen werden.

Das an der Hochschule Flensburg angesiedelte Managementsekretariat arbeite vor diesem Hintergrund intensiv an einer Erweiterung des Netzwerkes. Denn es gebe auch in vielen anderen Regionen Europas sehr hohes Interesse an einer intensiven Zusammenarbeit im Bereich eHealth.

Quelle: https://www.shz.de/27062522 ©2020

Drucker geeignete Seite Sende diesen Artikel einem Freund




Diese Webseite verwendet Cookies. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.