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Veröffentlicht: 02.03.2020


Skalierbarer IT-Service: TI-Anschluss von 220 Dialysezentren und Praxen

KH-IT-Fühjahrstagung „Digitalisierung: mit Standards zur Interoperabilität“

Auf der KH-IT-Frühjahrstagung 2020 am 18. und 19.3.2020 im Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ Heidelberg stellt Martin Overrath, Geschäftsleitung Medizinischer Arbeitsplatz, Knowledgepark GmbH, als Referent das Themenfeld „Skalierbarer IT-Service für das KfH: TI-Anschluss von 220 Dialysezentren und Praxen“ vor. Es geht dabei auch um Herausforderungen durch die „Anbindung Telematikinfrastruktur (TI)“ beim Anschluss von Dialysezentren und Praxen. Eine kurze Message von Martin Overrath.


Skalierbarer IT-Service für das KfH: TI-Anschluss von 220 Dialysezentren und Praxen, Martin Overath, Geschäftsleitung Medizinischer Arbeitsplatz, Knowledgepark GmbH

Welche Herausforderungen stellt die „Anbindung Telematikinfrastruktur“ beimTI-Anschluss der Dialysezentren und Praxen?

Martin Overrath: Die Herausforderungen für das Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V., Neu-Isenburg, (KfH) waren sehr hoch: Die KfH-Zentren sind mehr oder weniger in ganz Deutschland verteilt, um den Menschen eine Dialyse möglichst in ihrer Nähe zu ermöglichen. Das KfH ist in 15 der 16 Bundesländer vertreten. Die Dezentralisierung ist eine hohe logistische und administrative Herausforderung, da TI-Komponenten vor Ort sein müssen. Eine Kernfrage lautet: Wie machen wir das mit den Konnektoren? Hier haben wir uns gegen eine dezentrale Lösung entschieden. Der TI-Anschluss erfolgt, vereinfacht gesagt, als zentraler IT-Dienst.

Die größte Herausforderung war die Organisation: das TI-Info-Modell versus KfH-Struktur, SMC-B-Karten-Logistik, die PIN-Verwaltung, der gesamte Rollout im Bundesgebiet und der sichere Betrieb, integriert in die bestehende IT-Struktur.

Was wollen Sie den Tagungstilnehmern aus Krankenhäusern auf der KH-IT-Frühjahrstagung vor allem mitgeben?

Martin Overrath: Schon bei der Konzeption vom TI-Anschluss in der 1. Ausbaustufe mit dem Versichertenstammdatenmanagement wird die Basis für den weiteren TI-Ausbau gelegt. Ein zentralisierter Einsatz der Konnektoren zusammen mit einer Managementlösung als IT-Service ermöglicht eine hohe Verfügbarkeit der TI-Anwendungen und Flexibilität für die Zukunft. Beim weiteren Ausbau werden noch mehr TI-Komponenten vor Ort eingesetzt werden, z.B. dem E-Rezept und E-Medikationsplan, bei denen eine Signatur durch die Ärzte notwendig wird. Die Abhängigkeit wird steigen und damit auch die Verfügbarkeitsanforderungen.

Aus der Praxis für die Praxis

Der Bundesverband der Krankenhaus IT-Leiterinnen/Leiter KH-IT veranstaltet jährlich zwei Tagungen für seine Mitglieder, eine Frühjahrstagung und eine Herbsttagung. Das Motto der Konzepte, Projekte und Lösungen lautet dabei: Aus der Praxis für die Praxis. Zweck des Bundesverbandes ist, den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern zu fördern, die Informationssammlung, die Interessenvertretung und die Empfehlungen für das Gebiet der Informationsverarbeitung im Krankenhaus zu erarbeiten.

www.kh-it.de



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Die Agendaverantwortlichen sind Prof. Dr. Martin Staemmler (wissenschaftlicher Beirat KH-IT) und Reimar Engelhardt (stellvertretender Vorsitzender KH-IT) sowie Günter Gartner (Tagungsmanagement KH-IT) (staemmler@kh-it.de; engelhardt@kh-it.de; gartner@kh-it.de).


von Wolf-Dietrich Lorenz

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