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Veröffentlicht: 23.02.2020


Autonomes Krankenhaus –
für das Netzwerk ideal

Visite per Tablet, papierloses Arbeiten oder Patienten-Self-Service – die Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft zieht kräftig an. Mit ihr nehmen aber auch die Attacken von Cyberkriminellen zu. So hatte das Gesundheitswesen nach einer aktuellen Studie1 überwiegend Malware vom Typ Trojaner zu bekämpfen, die im dritten Quartal 2019 um 82 Prozent gegenüber dem Vorquartal angestiegen ist. Weiter heißt es: „Aufgrund der alt(ernd)en Infrastruktur, niedrigen IT-Budgets und einer Fülle von persönlich identifizierbaren Informationen (PII) haben sich vor allem Gesundheitseinrichtungen zu attraktiven Zielen von Cyber-Kriminellen entwickelt.“

Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, ist es für Krankenhäuser essenziell, bereits auf der Netzwerkebene anzusetzen. Wenn hier die richtigen Stellschrauben bewegt werden, dann ist ein erster, wichtiger Schritt getan. Denn die in der Studie angesprochene Infrastruktur besteht nicht selten aus Netzwerken alter Prägung. Diese sollten – und das kostenschonend sukzessive – in ein autonomes, mit künstlicher Intelligenz (KI) versehenes Netzwerk transformiert werden. Dieses übernimmt selbstständig Aufgaben, sowohl der Administration als auch der IT-Sicherheit. Die KI sorgt außerdem dafür, dass das Netz dazu lernt, seine Fähigkeiten kontinuierlich ausbaut.

Autor: Andreas Helling, Systems Engineer bei Extreme Networks

Die dafür notwendigen technologischen Werkzeuge sind eine Fabric-basierte Netzwerkarchitektur, eine regelzentrierte Netzwerkadministration und ein modernes Netzwerkmanagement. Alles unter einer Oberfläche und optimiert mit eingängigen Analysetechniken. Ein großes Plus an Sicherheit entsteht in diesem Konzept dadurch, dass Schutz und Redundanzmechanismen integriert sind, die die Integrität und Zuverlässigkeit fortlaufend verbessern. Elemente des autonomen Netzwerks sind Access Point, Ethernet-Switch, Router und Software.

In solch einem Netzwerk lässt sich dessen Datenverkehr beispielsweise sehr schnell und komfortabel segmentieren. Eine sogenannte Hyper-Segmentierung isoliert die speziellen Datenströme auf Ebene 2 und/oder Ebene 3 und macht die Daten außerhalb des betreffenden Netzwerksegmentes unsichtbar. Sollte es einem Hacker gelingen, in einen Datenstrom einzudringen, dann bleibt er auf dieses Netzwerksegment und damit diesen Datenstrom beschränkt, da die anderen Segmente aus diesem Netzwerksegment heraus nicht sichtbar sind.

Ähnliches gilt für die Integration von medizinischer Hardware. Vom Röntgengerät über das Tablet des Chefarztes bis hin zu Pumpensystemen sind heute unzählige Devices mit dem Netz verbunden. Durch die Kombination eines Regelwerks mit der Fabric-Technologie können sowohl Nutzer als auch Geräte identifiziert und automatisch mit den Netzwerk- diensten verbunden werden, auf die sie Zugriff haben dürfen. Dies ist unabhängig davon, wo und wann sie sich innerhalb des Netzwerkes verbinden. Damit entfällt die sonst notwendige vorherige Konfiguration aller für diese Nutzer eventuell nutzbaren Anschluss-Ports an den Switchen beziehungsweise Access Points. Dies funktioniert reibungslos und sicher.

Fazit: Autonomie auf Netzwerkebene hilft im Gesundheitswesen enorm, sorgt automatisch für mehr Sicherheit, entlastet die IT- Administration und minimiert Fehler und Risiken.

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