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Veröffentlicht: 03.05.2006






Radiologiepraxis vernetzt
 
Befundschreibung für
 
mehrere Standorte
  

Hohe Geschwindigkeit bei der Bereitstellung und Übermittlung medizinischer Informationen ist die Grundlage eines effizienten Gesundheitswesens. Radiologische Praxen sind dabei besonders gefordert, denn als Dienstleister für Krankenhäuser und Hausärzte tragen sie wesentlich zur schnelleren Diagnostik der Patienten bei. Angesichts steigender Untersuchungszahlen und einem Mangel an qualifiziertem medizinischen Schreibpersonal vernetzten die Radiologischen Gemeinschaftspraxen UKW in Unna, Witten, Werne und Kamen deshalb ihre Befundschreibung über insgesamt fünf Standorte.  



 Mehr Tempo in der Medizin
  

Bis vor kurzem arbeiteten die drei Praxen in Sachen Befundschreibung isoliert voneinander. An jedem der Standorte unterstützten eine oder mehrere Sekretärinnen die Radiologen bei der Abschrift diktierter Befunde. Kam es an einem Standort zu einem Rückstau, beispielsweise durch Urlaub oder Krankheit, so konnten die Mitarbeiter anderer Standorte nur durch ihre Anwesenheit vor Ort Abhilfe schaffen – bei Fahrzeiten von bis zu 1,5 Stunden zwischen den einzelnen Standorten ging dabei viel Zeit verloren. Eine vernetzte, standort-unabhängige Befundschreibung war daher unerlässlich, um auch in Zeiten steigender Untersuchungszahlen schnell und effizient arbeiten zu können.  

Über Grenzen hinweg  

Die Standorte wurden von dem Philips Partner Mathol Systemhaus mit 2MB-SDSL-Leitungen miteinander verbunden und das digitale Diktiersytem MBSeasy mit der integrierten Sprachverarbeitung SpeechMagic zentral installiert. Die Radiologen diktieren ihre Befunde wie gewohnt aus der Patientenakte im lokalen RIS. Die Diktate werden automatisch mit einer Standortspezifischen Nummer versehen, und jeder Standort verfügt über einen eigenen Nummernkreis. Im nächsten Schritt wandelt SpeechMagic die Diktate in Text um und überträgt diesen in die Diktatinformationsliste der Schreibkräfte. 
 


Die Schreibkräfte können jetzt von jedem der Standorte aus sämtliche Diktate abrufen und bearbeiten – ganz egal, wo sie ursprünglich diktiert wurden. Ist die Korrektur abgeschlossen, werden die Befunde wieder an den ursprünglichen Standort zurückgeschickt. Das lokale RIS ordnet sie anhand der Nummer automatisch der entsprechenden Patientenakte zu. Durch diese Vorgehensweise sind die Patientendaten bestens geschützt und verlassen nicht den Standort, an dem die Untersuchung durchgeführt wurde.  

Guter Service bindet Patienten an die Praxis  

Dr. Braun zeigt sich erleichtert: „Durch die von Mathol angebotene Lösung arbeiten wir heute wesentlich schneller. Die Befunderstellung kann flexibel gestaltet werden, wir können auf individuelle Gegebenheiten an den einzelnen Standorten besser reagieren. Und unser Personal wurde entlastet, so dass unsere Mitarbeiterinnen neben der Schreibarbeit auch Tätigkeiten in der Anmeldung und Praxisadministration übernehmen können.“   Die optimierte Befunderstellung zeigt Wirkung: Rund die Hälfte der Patienten erhalten heute ihren Befund sofort oder der Arztbrief wird umgehend an den Hausarzt gefaxt. Die restlichen Befunde werden alle am Tag der Untersuchung erstellt und versandt. An jedem Abend ist der Rückstand an allen Standorten auf Null. „Das ist inzwischen die Regel“, sagt Dr. Braun. „Diese hohe Servicequalität ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, der uns hilft, auch zukünftig Kollegen und Patienten an unsere Praxis zu binden.“  

SpeechMagic finden Sie auf dem Deutschen Röntgenkongress (24.05.-27.05.06) in Berlin unter anderem bei folgenden Integrationspartnern:

AGFA Healthcare, GE Healthcare, GWI, iSoft, Kodak Health, Kuhlmann Informations-Systeme, Mathol Systemhaus, Philips Medical Systems, Sectra und Siemens Medical Solutions.  

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