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eGK: vom Exportschlager zum Milliardengrab

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Einladung zum Live Webcast am 23.6.2017

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Der Hacker im eignen System:

Security Assessments


Das eigene System regelmäßig auf Schwachstellen und Risiken überprüfen zu lassen, ist nicht nur Teil eines gut laufenden Sicherheitssystems, sondern auch ein Grundsatz der Informatik. In diesem Blogartikel zeigt Tobias Braun von der bee security GmbH den Weg von der Konzeption bis zur Durchführung eines Security Assessments auf und stellt die Begriffe Assessment, Audit, Penetration Test und Red Team vor.


Tobias Braun ist Lead Consultant Information Security bei der bee security GmbH und berät Konzerne und Institutionen rund um das Thema Sicherheit. Sein Wissen über Information Security Management und Security Assessments vermittelt er auch als Seminarleiter. Kontakt: Tobias.Braun@beesec.de 1 EINLEITUNGDas Qualitätsmanagement ist ein wichtiger Bestandteil des IT-Managements in Krankenhäusern geworden. Bei der Einführung von Anwendungen spielen Eigenschaften wie Nutzbarkeit, Kosten-Nutzen-Berechnungen oder Ausfallsicherheit eine große Rolle. Für eine effiziente Einführung werden im Vorfeld Anforderungskataloge oder Lastenhefte erstellt, wobei das System während des Evaluationsprozesses auf diese Eigenschaften hin untersucht wird.

Security Assessments bewerten die Erfüllung der Anforderungen im Hinblick auf Informationssicherheit. Neue Eigenschaften, wie der Schutz des Netzwerkverkehrs , Ausfallsicherheit oder Datenbankschutz , erweitern den Anforderungskatalog. Die benötigten Eigenschaften werden anhand der vorhandenen Systeme aus dem Anforderungskatalog abgeleitet. Security Assessments sind sowohl bei neuen als auch bei existierenden Systemen möglich.

Begriffe wie Assessment sind weit verbreitet. Aber um was genau handelt es sich dabei und wie unterscheidet es sich von einem Audit oder Penetration Test? In der folgenden Tabelle differenzieren wir die die Begrifflichkeiten Assessment, Audit, Penetration Test und Red Team.


1.1 DIFFERENZIERUNG DER BEGRIFFLICHKEITEN Art der Überprüfung Vorgaben Prüfer Ziele
Assessment Sicherheitseigenschaften Interne Ziele und Vorgaben (Risikolandschaft) Intern Verbesserung der Informationssicherheit kritischer Systeme
Audit Vernachlässigungen der Sicherheitsvorgaben Definierter Standard Extern Nachweis von Sicherheit
Penetration Test Technische Schwachstellen Definierter Schwachstellenkatalog Intern & extern Identifizierung von Sicherheitslücken
Red Team Reale Schwachstellen Kompromittieren eines wichtigen Assets Extern Identifizierung von Sicherheitslücken

1.2 DIE HELLE …Security Assessments bieten gegenüber den genannten Methoden, wie zum Beispiel den Penetration Tests, den Vorteil, dass es nicht nur um die Aufdeckung von Schwachstellen geht, sondern gezielt um die akute Behandlung und die nachhaltige Verhinderung von Risiken. Zusätzlich erhält man eine Übersicht über die Systeme und mögliche Risiken. Die Sicht auf die Struktur aus Perspektive der Informationssicherheit bietet außerdem die Möglichkeit, gewünschte Systemeigenschaften sicherzustellen. Durch die Risikominimierung kann Sicherheitsvorfällen und Schäden vorgebeugt werden.

1.3 … UND DIE DUNKLE SEITENichtsdestotrotz können durch das intern durchgeführte Security Assessment zusätzliche Gefahren entstehen. Fehlendes Know-how bei der Durchführung und Interpretation führt zu Fehlentscheidungen und Nicht-Erkennen von Bedrohungen, die bei der Definition der Risikolandschaft nicht beachtet wurden. Wenn nicht alle Assets und die damit verbundenen Risiken entdeckt werden, können unbemerkt Fehler im System zu schwerwiegenden Vorfällen führen. Zudem führt die Vielzahl der Systeme (Bsp.: elektronische medizinische Geräte) zu einer in aller Regel unvollständigen Dokumentation, sodass Assessments in der Praxis nur Partialbetrachtungen darstellen.

1.4 BEST PRACTICE VORGEHEN

Die aufgezeigten Risiken erwachsen aus einem nicht geeigneten Vorgehen und fehlender Awareness der involvierten Mitarbeiter. Der folgende best practice Ansatz ist weitreichend erprobt, sodass es möglich wird, die Risiken zu reduzieren.

undefinedundefinedundefinedundefinedundefinedundefined0. Basis: Als Grundlage müssen das Vorgehen (Richtlinie zur Assessmentdurchführung definieren sowie relevante Dokumente und Verantwortungsträger festlegen) bestimmt und die Risikolandschaft (Bedrohungsliste für alle Assets) und der Maßnahmenkatalog (Maßnahmenliste für jede Bedrohung) erstellt werden. Für ihre klinikweite Einführung kann sich an den Vorlagen wie BSI Grundschutz, OWASP oder CWE orientiert werden
1. Reconnaissance: Die Erstellung eines Service-Katalogs/Strukturskizze/Flussdiagrams identifiziert alle am System beteiligten Assets, grenzt diese ab und bildet somit einen testbaren Informationsverbund
2. Mapping: Den Assets werden Bedrohungen aus der Risikolandschaft zugeordnet
3. Analyse: In dieser Phase werden die Bedrohungen auf Wahrscheinlichkeit und Kritikalität hin bewertet. Hierbei hilft eine bei der Festlegung des Vorgehens definierte Kritikalität und Bewertungsmethode bei der einheitlichen Einschätzung, auch wenn mehrere Experten am Assessment beteiligt sind
4. Mitigation: Die Bedrohungen werden anhand des Maßnahmenkatalogs ausgeschlossen oder zumindest gemildert. Hierzu werden zur Verfügung stehende Maßnahmen auf Anwendbarkeit und Kosten analysiert. Daraufhin wird entschieden, ob, durch wen und wann welche Maßnahme durchgeführt wird
5. Documentation & Responsibility: In der Dokumentationsphase werden alle definierten Dokumente mit den identifizierten Risiken (mit Nachweisen) und Maßnahmen erstellt und freigeben. Nicht-mitigierte Maßnahmen werden als Risiko übernommen und sollen zyklisch erneut überprüft werden
6. Lesson Learned Nach einem durchgeführten Security Assessment werden die Basisdokumente aktualisiert, um von den während der Assessments gemachten Erfahrungen zu lernen

Initial kann es zur Erstellung der Basisdokumente sinnvoll sein, mit ausgewiesenen Experten zusammenzuarbeiten, da so krankenhausübergreifende Erfahrungen zugänglich und verwertbar gemacht werden. Der Erfolg der dargestellten Methode basiert auf der Güte des Vorgehensmodells und der Basisdokumente.

Security Assessments sind ein geeignetes Werkzeug zur Überprüfung von Eigenschaften der Sicherheit von abgeschlossenen Systemen. Mit der richtigen Methodik und den richtigen Partnern lassen sich damit die Methoden des Qualitätsmanagements auf die Informationssicherheit übertragen.



In der aktuellen Artikelserie „Security Management“ stehen diese Themen im Mittelpunkt:

• GRC im Krankenhaus? Verteilte Verantwortlichkeiten zur effektiven Risikoreduktion
http://www.medizin-edv.de/modules/AMS/article.php?storyid=4005

• Nachweis der Sicherheit: Zertifizierung
http://www.medizin-edv.de/modules/AMS/article.php?storyid=4014

• Der Hacker im eigenen System: Security Assessments
• Echtzeit-Erkennung von Angriffen auf die Infrastruktur
• Proaktives Patch-Management: Vulnerability Scanner
• Informationssicherheit im Beschaffungsmanagement

Krankenhaus-IT Journal Ausgabe 3/2016 erscheint am 10.6.

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Entscheiderfabrik auf der conhIT 2016

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United Web Solutions for Healthcare (UWS), der Zusammenschluss von spezialisierten Systemhäusern für unterschiedlichste Anwendungsgebiete im Gesundheitswesen, stellt bei der conhIT 2016 in Berlin ihre erweiterte und weiter flexibilisierte Lösungsfamilie vor. Neue Partner, allesamt Fachexperten in ihren jeweiligen Gebieten, sind Teil der Initiative geworden, die webbasierte Individuallösungen auf Basis von Standards in der Datenhaltung, der Anwendungslogik und der Benutzeroberfläche zu einem umfassenden Krankenhausinformationssystem zusammenfügen.

ConhIT - Interview mit Prof. Johner

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Impressum

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Was macht eigentlich....?

Revolution CT von GE Healthcare erstmals in Deutschland in einem Notfallzentrum

Vor-Ort-Reportage OPTIMAL SYSTEMS

Interview mit Reichardt Latz Mania

Interview mit Professor Kersting

Interview

mit Prof. Dr. med. Thomas Kersting, MBA, Senior Associate der IGES Institut GmbH, Berlin zum Thema Innovationsfonds.



Krankenhaus-IT Journal:
Mit dem Innovationsfonds stehen von 2016 bis 2019 jährlich 300 Millionen Euro für zukunftsorientierte Projekte bereit. Sind Innovationsfonds-Vorhaben einzuplanen?


Prof. Dr. med. Thomas Kersting: Der Innovationsausschuss hat gerade erst seine Arbeit aufgenommen. Während die Eckpunkte hierzu durch das Gesetz vorgegeben sind, werden viele Fragen der Ausgestaltung des Fonds erst noch diskutiert. Die Untersuchung des IGES Instituts für den vdek gibt einen guten Überblick, welche Projekte und Förderverfahren als hilfreich angesehen werden könnten, Innovationsdefizite zu überwinden. Wichtig ist, dass es eine Aufteilung in a. Innovative Versorgungsförderung (neue Versorgungsformen) und b. Versorgungsforschung gibt. Die Vorbereitung auf eine mögliche Teilnahme an den Antragsverfahren sollte frühzeitig erfolgen: Die bis jetzt öffentlich diskutierten Ansprüche an Antragsteller müssen als äußerst hoch angesehen werden. Wer ernsthaft vorhat, sich um Mittel des Innovationsfonds zu bewerben sollte bereits jetzt entsprechende Vorbereitungen treffen.

Krankenhaus-IT Journal: Was sind Erfolgsfaktoren zur Förderung?

Prof. Dr. med. Thomas Kersting: Es gibt zahlreiche Ideen im Markt, was mit Mitteln des Innovationsfonds erreicht werden könnte. Unbestrittene Tatsache ist, dass ohne die Beteiligung (mindestens einer) gesetzlichen Krankenkasse ein Antrag wohl nicht erfolgreich sein dürfte. Dementsprechend muss sich die Themenauswahl von vornherein auf Gebiete fokussieren, die für die spätere (verbesserte) Regelversorgung in der GKV von Bedeutung sein könnten. Weder werden klinische Studien noch Entwicklungen oder Erprobungen für neue Technologien und Methoden ihren Weg zur Finanzierung aus dem Innovationsfonds finden. Der Fonds wird auch nicht als Ersatzinstrument für Investments im IT oder Infrastrukturbereich wirken können. Die Antrags-Situation in der Versorgungsförderung wird sich dabei grundlegend von der in der Versorgungsforschung unterscheiden.

Krankenhaus-IT Journal: Wie sehen erfolgreiche Beispiel-Projekte aus?

Prof. Dr. med. Thomas Kersting: Noch kann niemand voraussagen, wie Förderbedingungen konkret ausgestaltet sein werden. Maßgeblich wird allein sein, ob das Vorhaben, für das eine Förderung beantragt wird, den Förderkriterien und den vom Innovationsausschuss festgelegten Förderschwerpunkten und –kriterien entspricht. Berücksichtigt werden sollen Vorhaben, die über bisherige Regelversorgung hinausgehen, insbesondere eine bessere sektorenübergreifende Versorgung zum Ziel haben und hinreichendes Potential aufweisen, dauerhaft in die Versorgung aufgenommen zu werden: Alle Vorhaben müssen wissenschaftlich begleitet und ausgewertet werden.

Herr Professor Kersting – vielen Dank für das geführte Gespräch.

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Interview Professor Jaeschke

Vorspann
bvitg Stellungnahme OH KIS

United Web Solutions for Healthcare auf der conhIT

Vor-Ort-Reportage CiBS

Diskussionsbeiträge

Initiative IT-Servicequalität

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NEXUS AG: Q3/2014-Ergebnis || Q3/2014-Results

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Mediadaten 2014 (PDF-Format)

Mediadaten Krankenhaus-IT Journal

Mediadaten eHealth Mobility Journal 2014

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Mediadaten conhIT Premium Messeguide

(erscheint zur conhIT 2014)









Mediadaten Healthcare-IT Schweiz 2013

(Erscheinungstermin: Dezember 2013






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Marktspiegel "eHealth Mobility"

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AMC feierte 10jähriges Jubiläum

Die Idee vom webbasierten KIS

AMC feierte 10jähriges Jubiläum



Wie sollte ein modernes Krankenhausinformationssystem aussehen? Für Jörg Reichardt, Geschäftsführer der AMC Holding aus Hamburg ist die Antwort klar: „webbasiert“, muss es sein. Mit dieser Idee trägt sich Reichardt bereits seit den 90er Jahren. Doch vor 10 Jahren war es soweit. 2004 wurde die AMC Holding GmbH gegründet und die Software CLINIXX entwickelt. Das Jubiliäumsfest fand jetzt am 23. Mai zusammen mit einem eintägigen Seminar, dem AMC Forum, in der Hamburger Speicherstadt statt
.

Zahlreiche Kunden, Geschäftpartner und Freund waren nach Hamburg gereist um das erste runde und zweistellige Jubiläum der AMC Holding gebührend zu feiern. Ausgelassene Stimmung herrschte auf dem Elbdeck, dem Kehrwieder 9. Der malerische Blick: Auf der einen Seite der deutschlandweit einzigartige Lagerhauskomplex, die Speicherstadt, auf der anderen Seite das Hamburger Wahrzeichen schlechthin, die Michaeliskirche oder der kurz "Michel" genannt.

AMC-Forum rundete die Feier ab

Den Auftakt des Forums bildete der Vortrag „Der Weg eines Unternehmens aus Sicht eines Gesellschafters“ von Achim Grenz, dem Geschäftsführender Vorstand der Software AG – Stiftung. Die Software AG – Stiftung ist Mehrheitsgesellschafter der AMC Holding GmbH. Die Software AG - Stiftung ist eine anthroposophienahe Stiftung deutschen Rechts mit Sitz in Darmstadt, in die der Gründer der Software AG, Peter Schnell, im Jahr 1992 98 Prozent der Aktien der Software AG eingebracht hat. Die Stiftung gehört mit jährlich rund 25 Millionen Euro Fördergeldern zu den größten Stiftungen in Deutschland.

Prof. Dr. Arno Elmer, der Geschäftsführung der gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH gehörte ebenfalls zu den Referenten des Jubiläumstages. Er unterrichte die Anwesenden über die aktuellen Entwicklungen rund um die Elektronische Gesundheitskarte. Er musste sich auch mit deutlicher Kritik an der Arbeitsweise und den zögerliche Umsetzungen der gematik auseinandersetzen. Sie wurde bekanntlich bereits im Januar 2005 von den Spitzenorganisationen des deutschen Gesundheitswesens gegründet, um gemäß gesetzlichem Auftrag die Einführung, Pflege und Weiterentwicklung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und ihrer Infrastruktur in Deutschland voranzutreiben.

"Best of breed" oder "Alles aus einer Hand"
Erstmals im November 2013 auf der Medica präsentierte sich die Initiative United Web Solutions (UWS) mit einer Reihe von Partnern mit hochspezialisierte Softwarelösungen unterschiedlicher Hersteller für unterschiedliche Arbeitsgebiete in Medizin, Pflege, Verwaltung und Management. Ihre Gemeinsamkeit: Alle Lösungen sind ebenfalls webbasiert. Die Initiative hat sich zum Ziele gesetzt, den Großen der Branche - vorwiegend sogenannte Monoliten mit "Software aus eine Hand" Marktanteile abzujagen. Jörg Reichardt als Initiator der Initiative meint damit, dass alle Applikationen auf modernster Webtechnologie basieren und in Browsern wie Internet Explorer oder Firefox bedient werden. Prozesse und Datenflüsse werden über die Applikationen hinweg integriert, so dass Schnittstellenprobleme, wie man sie von heute immer noch dominierenden, nicht mehr auftreten. Reichardt scherzhaft: "Wir wollen doch nicht, dass die Anhängerkupplung teurer als das Auto wird." Die Mitglieder der Initiative United Web Solutions haben jetzt den Verband United Web Solutions for Healthcare e.V. gegründet und wollen diesen als Verein beim Amtsgericht Hamburg eintragen lassen.

Wie modern, rechtssicher und effizient ist die Telekom-Cloud

Dieser Frage ging Dietrich Canel, Fachleiter Business Development bei der Telekom Deutschland GmbH nach. Durch den Einsatz in der Telekom Cloud bräuchten sich die Häuser um Hardware-Themen wie Anschaffung, Pflege, Updates etc. künftig nicht mehr kümmern: Sämtliche Aufgaben würden von der Telekom geleistet. Ein weiterer großer Vorteil der Cloud-Lösung wäre, dass die Häuser insbesondere die Systemleistung selbst konfigurieren könnten. Werde beispielsweise für die Durchführung einer großen Auswertung zusätzlicher Arbeitsspeicher benötigt, so könne die Einrichtung in Zukunft selbst einfach mehr Arbeitsspeicher hinzuschalten. – Nach dem Arbeitslauf ließe sich dieser Speicher dann wieder reduzieren. Die Abrechnung dieser Zusatzleistungen erfolge tagesgenau.

Die Vorträge von Prof. Dr. Thomas Jäschke, Institutsleiter des ISDSG Institut für Datenschutz und Sicherheit im Gesundheitswesen Über die Datenschutzrechtliche Aspekte beim Einsatz von Patienteninformationssystemen und die Umsetzung der OH-KIS in der Praxis und "Risikofaktor Patient |- Vermeidung von Verwechslungen im Krankenhausvon Dr. med. Maria Inés Cartes, Leitung Strategisches Risikomanagement und Patientensicherheit an der Medizinischen Hochschule Hannover rundeten das Forum ab.


Musikalisch setzen wir auf the „Super-elastic Bubble-Plastic-Popshow“.

United Web Solutions auf der conhIT

conhit2014

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Forschungs-IT in der Medizin im Fokushttp://www.medizin-edv.de/class/wysiwyg/ski

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Entscheiderfabrik im Februar in Düsseldorf

CompuGroup Medical übernimmt vision4health
Fotogalerie Meeting am Mountain 2013


Fotos der Abendveranstaltung

2. Führungskräfte-Meeting am Mountain in Berchtesgaden















Der Antares Computer Verlag auf der MEDICA

9. MARA Management- und Strategie-Kongress
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egK-Tage Montag bis Donnerstag

Die "eGK-Tage" des Krankenhaus-IT Journals

Die elektronische Gesundheitskarte feiert 10jähriges „Jubiläum"
Sie lesen dazu in dieser Woche jeden Tag einen neuen Kommentar:

Donnerstag, 13. Juni 2013


Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer des Fachverbands Elektromedizinische Technik, ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.

Wie beurteilen Sie Entwicklung sowie Status quo der elektronischen Gesundheitskarte von der Idee und den Ansprüchen bis heute? Was ist für Sie das Bemerkenswerteste in dieser Historie?

Hans-Peter Bursig:  Es besteht kein Zweifel daran, dass die Geschwindigkeit des Projektes eGK nicht zufrieden stellen kann. Das ändert aber nichts daran, dass der eGK als Teil einer Telematik-Infrastruktur für Deutschland zentrale Bedeutung zukommt. Bemerkenswert und sicher mit verantwortlich für die Verzögerung ist, dass die Abgrenzung zwischen eGK und Telematik-Infrastruktur erst im Laufe des Projektes sauber vorgenommen wurde. Außerdem überlagern immer wieder Diskussionen über Dienste die Entscheidungsprozesse für Karte und Telematik-Infrastruktur.

Welchen Mehrwert(dienste) bietet die elektronische Gesundheitskarte heute?

Hans-Peter Bursig:  Zum jetzigen Zeitpunkt keine, weil der Online-Betrieb noch nicht in vollem Umfang hergestellt ist. Der Mehrwert der eGK und der Telematik-Infrastruktur besteht aber darin, das unterschiedliche Dienste auf dieser Basis abgewickelt werden können und damit die Betreuung der Versicherten in Zukunft ein gutes Stück weit individueller erfolgen wird.

Wie ist das Kosten-/Nutzenverhältnis einzuschätzen?

Hans-Peter Bursig:  Bei einem Infrastrukturprojekt dieser Größe ist eine Kosten-Nutzen-Bewertung zu diesem Zeitpunkt nicht sinnvoll durchführbar. eGK und Telematik-Infrastruktur ermöglichen und unterstützen neue Versorgungsprozesse und Abläufe. Die Wirkung dieser Veränderungen geht über die kurzfristigen Effekte, wie z.B. Einsparungen beim Postversand von Unterlagen, hinaus, und kann erst langfristig beurteilt werden. Aus unserer Sicht gibt es aber keinen Zweifel, dass die Kosten-Nutzen-Bewertung deutlich positiv sein wird.

Was ist für eine zügige Weiterentwicklung zu tun? Welche Lehren können wir aus der Entwicklung ziehen?

Hans-Peter Bursig:  Für eine zügige Weiterentwicklung ist es aus unserer Sicht wichtig, dass sich die Thematik darauf konzentriert, den Aufbau der Telematik-Infrastruktur zügig abzuschließen. Die Infrastruktur sollte dann allen Interessierten offen stehen, die darauf Dienste anbieten wollen. Damit wäre die Möglichkeit gegeben, dass interessante Dienste und Anwendungen erprobt und schnell in die praktische Anwendung gebracht werden können. Die Regulierung der Telekommunikations- und Energienetze kann hierfür als Beispiel dienen.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Dr. Pablo Mentzinis, Bereichsleiter Public Sector, BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V

Wie beurteilen Sie Entwicklung sowie Status quo der elektronischen Gesundheitskarte von der Idee und den Ansprüchen bis heute?

Dr. Pablo Mentzinis: Die elektronische Gesundheitskarte war und ist richtig. Richtig ist die Philosophie von Besitz und Wissen, richtig ist der patientenzentrierte Ansatz und richtig sind die rigiden Datenschutzkonzepte, die auf Freiwilligkeit insbesondere bei der Nutzung der elektronischen Patientenakte setzen. Anders als andere öffentliche Großprojekte ist die elektronische Gesundheitskarte daher auch nie von den Datenschützern angezweifelt worden. Hätte eine Healthcare-Kassandra allerdings 2003 vorhergesagt, dass 2013 nur eine neue Chipkarte mit Mikroprozessor  und Bild im Feld ist – sie wäre gewiss als Schwarzseherin verlacht worden.

Welchen Mehrwert(dienste) bietet die elektronische Gesundheitskarte heute?

Dr. Pablo Mentzinis: Die Gesundheitskarte bietet bisher keine Mehrwertdienste. Auch der Online-Versichertenstammdatendienst ist kein Mehrwertdienst im engen Sinne, der den Arzt oder Patient unterstützt.

Wie ist das Kosten-/Nutzenverhältnis einzuschätzen?

Dr. Pablo Mentzinis: Es ist viel geschrieben worden über die Kosten der Gesundheitskarte. Festhalten lässt sich, dass die Karte viel zu teuer war – aber nicht, weil die Chipkarte oder die Kartenleser oder die weitere Infrastruktur in Anschaffung und Betrieb so teuer sind, sondern weil das Projekt nun schon so lange dauert.

Was ist für eine zügige Weiterentwicklung zu tun? Welche Lehren können wir aus der Entwicklung ziehen?

Dr. Pablo Mentzinis: Alle – Kostenträger und Leistungserbringer - müssen vom weiteren Ausbau der Telematikinfrastruktur überzeugt sein und diesen tatsächlich wollen. Dann kann das Projekt immer noch erfolgreich werden.

Dienstag, 11. Juni 2013

Prof. Dr. Arno Elmer, Hauptgeschäftsführer der gematik GmbH

Anfang Juni 2003, also vor zehn Jahren, hatte ein Expertenteam der Industrieverbände VHitG (heute: bvitg), VDAP, BITKOM und ZVEI, der damaligen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt eine Telematik-Expertise „Einführung einer Telematik-Architektur im deutschen Gesundheitswesen“ für die elektronische Gesundheitskarte eGK überreicht. Das, was die Protagonisten aus Gesundheitswesen, Industrie und Politik damals anstrebten, existiert in vielen Ländern, in Deutschland nur in Ansätzen. Anlässlich dieses „Jubiläums“ der eGK äußern einige Akteure im deutschen Gesundheitswesen im Krankenhaus IT-Journal ihre Meinung. Heute: Prof. Dr. Arno Elmer, Hauptgeschäftsführer der gematik GmbH

Wie beurteilen Sie Entwicklung sowie Status quo der elektronischen Gesundheitskarte von der Idee und den Ansprüchen bis heute?

Prof. Elmer: Nach dem Neustart des Projekts auf Basis der Einigung der gematik-Gesellschafter im Dezember 2011 ist der Turnaround des Projekts „Aufbau der Telematikinfrastruktur und Einführung der elektronischen Gesundheitskarte“ gelungen. Nahezu alle gesetzlich Versicherten werden noch in diesem Jahr eine elektronische Gesundheitskarte (eGK) besitzen. Auch die Ausstattung von Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Krankenhäusern mit eGK-Lesegeräten gilt als abgeschlossen. Damit ist die Basis für den Aufbau der geplanten Telematikinfrastruktur, der bundesweiten sektorübergreifenden Vernetzung des Gesundheitswesens, gelegt und dieser kann in die nächste Runde gehen: Wir befinden uns derzeit im Vergabeverfahren für die Erprobung des sogenannten Online-Rollout (Stufe 1) (ORS1) – also dem Aufbau der Telematikinfrastruktur, der Aktualisierung der Versichertenstammdaten und der Basisfunktionalität qualifizierte elektronische Signatur. Damit können die auf der eGK gespeicherten Versichertendaten wie Name, Adresse und Versichertenstatus durch das Einlesen der Karte etwa in der Arztpraxis online mit den administrativen Daten der Krankenkassen abgeglichen werden.

Ein wichtiger Meilenstein für das Projekt – der Zuschlag für die ORS1-Erprobung – wird voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres erfolgen. Die Industrie wird dann die technischen Lösungen für den Online-Rollout (Stufe 1) entwickeln. Diese werden zunächst eigenverantwortlich von der Industrie und anschließend intensiv in der gematik getestet. Erst danach werden diese maximal zehn Monate nach Zuschlagserteilung in zwei Testregionen erprobt. Die Testregion Nordwest besteht aus den Ländern Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und die Testregion Südost besteht aus Sachsen und Bayern. Im Fokus der Tests stehen Praxistauglichkeit, Datenschutz, Interoperabilität, Kompatibilität, Stabilität und Sicherheit der Telematikinfrastruktur. Nach der erfolgreichen Erprobung erfolgt der bundesweite Online-Rollout als Basis für weitere nutzenbringende Anwendungen, wie etwa das Notfalldatenmanagement, die sichere Kommunikation der Heilberufler untereinander sowie die Arzneimitteltherapiesicherheit. An diesen wird von der gematik bereits heute parallel dazu gearbeitet.

Welchen Mehrwert(dienste) bietet die elektronische Gesundheitskarte heute?

Prof. Elmer: Ein Vorteil der eGK gegenüber der alten Krankenversichertenkarte liegt in dem Mikroprozessor – quasi einem Mini-Computer – der auf der Gesundheitskarte angebracht ist. Mit dessen Hilfe wird ermöglicht, dass sensible Gesundheitsdaten künftig verschlüsselt und sicher gespeichert werden und so vor unberechtigten Zugriffen geschützt sind. Um den Datenschutz und die Sicherheit der äußerst sensiblen Patientendaten sicherzustellen, werden die Daten nicht auf zentralen Servern gespeichert. Die von Ärzten erhobenen Patientendaten bleiben wie bisher unter ärztlicher Hoheit – das heißt vor Ort in der Arztpraxis, oder in der Hand der Versicherten, wie etwa die Notfalldaten, die auf der Karte selbst gespeichert werden. Aufgabe der Telematikinfrastruktur ist es dabei, die Daten verschlüsselt von einer vertrauenswürdigen Umgebung in die andere zu übertragen. Die Telematikinfrastruktur fungiert also als das besonders geschützte bundesweite, sektorenübergreifende Netz, das einen sicheren einrichtungsübergreifenden Datenaustausch ermöglicht. Voraussetzung dafür ist, dass die zugriffsberechtigten Nutzer ihre Identität zuvor elektronisch nachgewiesen haben und der Versicherte der Datenübermittlung zugestimmt hat.

Doch auch schon heute hat die Gesundheitskarte ihren Nutzen. Das Foto des Versicherten auf der Vorderseite der elektronischen Gesundheitskarte unterstützt Ärzte, Krankenhäuser und Apotheker dabei, den jeweiligen Versicherten eindeutig zu identifizieren. Dadurch wird das Risiko der missbräuchlichen Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen erschwert. Das reduziert deutlich den massiven finanziellen Schaden, der in der Vergangenheit von allen Versicherten getragen werden musste.

Wie sind Aufwand (Kosten) und Nutzen einzuschätzen?
Prof. Elmer:

Generell hat der Gesetzgeber nach § 291a SBG V für die Projektkosten folgende Regelung erlassen: „Zur Finanzierung der Gesellschaft für Telematik zahlt der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (der heutige GVK-Spitzenverband) für den Zeitraum vom 1. Juli 2008 bis zum 31. Dezember 2008 an die Gesellschaft für Telematik einen Betrag in Höhe von 0,50 Euro je Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung und ab dem Jahr 2009 jährlich einen Betrag in Höhe von 1,00 Euro je Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung.“

In den Haushalt des GKV-Spitzenverbandes wurde für die gematik für 2009 ein Betrag in Höhe von rund 38,5 Millionen Euro eingestellt – diese beziehen sich auf ein halbes Jahr, davor waren die ehemaligen Spitzenverbände der Krankenkassen dafür zuständig. Für 2010 wurde für die gematik ein Betrag in Höhe von 69 Millionen Euro bereitgestellt. Für das Jahr 2011 und das laufende Jahr 2012 fanden keine neuen Zahlungen statt.

Über die Kosten der Telematikinfrastruktur und der elektronischen Gesundheitskarte, die über die von dem GKV-Spitzenverband zur Verfügung gestellten Summe hinausgehen, liegen keine weitergehenden Informationen vor. Bei diesen handelt es sich um Projektkosten, die bei den Gesellschaftern und der Industrie anfallen.

Was ist für eine zügige Weiterentwicklung zu tun? Welche Lehren können wir aus der Entwicklung ziehen?

Prof. Elmer: Trotz der zeitlichen Vorgabe im §291 SGB V, im Jahre 2006 die eGK flächendeckend einzuführen, verzögerte sich das Projekt, da es sich als wesentlich komplexer herausstellte als erwartet. Apotheker aus den frühen Testregionen, die 2008 einen ersten Prototyp der Gesundheitskarte erprobten, berichteten beispielsweise, dass die Abläufe rund um das elektronische Rezept noch nicht praxistauglich seien. Hinzu kam, dass die verschiedenen Interessen der sieben Gesellschafter in Einklang gebracht werden mussten. Vor gut vier Jahren schließlich unterbrach die schwarz-gelbe Bundesregierung das Projekt für eine Bestandsaufnahme, um im Frühjahr 2010 schließlich das Projekt „Aufbau der Telematikinfrastruktur und Einführung der eGK“ umzustrukturieren. Tatsächlich gewann das Projekt jedoch erst nach der einvernehmlichen Einigung der Gesellschafter im Dezember 2011 sowie der folgenden Neuaufstellung des Managements der gematik an Fahrt.

Um allen Beteiligten im Gesundheitswesen einen tatsächlichen Mehrwert mit der bundesweiten und sektorenübergreifenden Telematikinfrastruktur garantieren zu können, bedarf es der stetigen Expertise sowie intensiven Zusammenarbeit der gematik mit den verschiedenen Interessengruppen. So bringt beispielsweise die Kassenärztliche Bundesvereinigung ihre Erfahrungen in das Projekt „adressierte Kommunikation der Leistungserbringer“ ein, während die Deutsche Krankenhausgesellschaft ihre Kenntnisse für das Projekt „Migration von Gesundheitsdatendiensten als Mehrwertfachdienste in die Telematikinfrastruktur am Beispiel der elektronischen Fallakte" einfließen lässt. Beim geplanten Notfalldatensatz arbeitet die Bundesärztekammer und der Deutsche Apothekerverband beim Projekt Arzneitherapiesicherheit eng mit der gematik zusammen. Nur so können wir sicherstellen, dass wir unsere gemeinsamen Ziele – wie etwa eine effizientere und nachhaltigere Gestaltung des Gesundheitswesens – zum Wohle der Patientinnen und Patienten erreichen und diese auch von allen Beteiligten getragen und akzeptiert werden.

Auch sollte eines nicht vergessen werden: Die Entwicklung einer Telematikinfrastruktur ist ein zeitaufwendiges und komplexes Projekt, aber vor allem eine bedeutende und notwendige Investition in die Verbesserung der Patientenversorgung. Dazu gehört, dass erst wenn das erforderliche Datenschutzniveau erfüllt ist, die Anwendungen und Funktionen der eGK von der gematik zugelassen werden. Das Projekt muss außerdem die Einhaltung der Patientenrechte garantieren. Mit dem ORS1 sind wir also bereits einen großer Schritt weiter, unser gemeinsames Ziel zu erreichen – der sicheren bundesweiten und sektorenübergreifenden Vernetzung des deutschen Gesundheitswesens.

Montag, 10. Juni 2013




Thomas Ilka, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit

Anfang Juni 2003, also vor zehn Jahren, hatte ein Expertenteam der Industrieverbände VHitG (heute: bvitg), VDAP, BITKOM und ZVEI, der damaligen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt eine Telematik-Expertise „Einführung einer Telematik-Architektur im deutschen Gesundheitswesen“ für die elektronische Gesundheitskarte eGK überreicht. Das, was die Protagonisten aus Gesundheitswesen, Industrie und Politik damals anstrebten, existiert in vielen Ländern, in Deutschland nur in Ansätzen. Anlässlich dieses „Jubiläums“ der eGK äußern einige Akteure im deutschen Gesundheitswesen im Krankenhaus IT-Journal ihre Meinung. Heute: Thomas Ilka, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit.

Wie beurteilen Sie den Status quo der elektronischen Gesundheitskarte?

Thomas Ilka: Die Ausstattung der Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser mit den für die elektronische Gesundheitskarte erforderlichen Kartenlesegeräten wurde in 2011 erfolgreich abgeschlossen. Seit Oktober 2011 geben die Krankenkassen Gesundheitskarten mit Lichtbild an ihre Versicherten aus. Eine Abfrage bei den Krankenkassen hat ergeben, dass - abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen - die Krankenkassen im Jahr 2012 die gesetzlich vorgegebene Ausstattungsquote von 70% der Versicherten - das entspricht ca. 50 Millionen Versicherten - erreicht und zum Teil sogar überschritten haben. Damit wurden die Voraussetzungen für den Aufbau der Telematikinfrastruktur und die Einführung von telematikunterstützten Anwendungen geschaffen, an der die Selbstverwaltungsorganisationen und die gematik parallel arbeiten (Versichertenstammdaten prüfen/¬aktualisieren, Notfalldaten, sicherer Datenaustausch zwischen Ärzten und Migration von neuen Anwendungen am Beispiel der elektronischen Fallakte). Die Arbeiten zur Unterstützung und Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit wurden inzwischen ebenfalls aufgenommen.

Welchen Mehrwert(dienste) bietet die elektronische Gesundheitskarte bisher?

Thomas Ilka: Die Gesundheitskarten, die seit Oktober 2011 ausgegeben werden, enthalten bei der Ausgabe zunächst die Verwaltungsdaten, wie z.B. den Namen und die Anschrift des Versicherten, die Bezeichnung seiner Krankenkasse und die Versichertennummer. Die Gesundheitskarte ist als Mikroprozessorkarte ausgestaltet, die geeignet ist, Authentifizierung (elektronische Identitätsprüfung), Verschlüsselung und elektronische Signatur zu ermöglichen. Sie ist zur Identifikation des Karteninhabers mit einem Lichtbild ausgestattet. In der ersten Stufe schützt (im Unterschied zur bisherigen Krankenversichertenkarte) das aufgedruckte Foto des Versicherten davor, dass andere Personen die Karte nutzen, um missbräuchlich Leistungen in Anspruch zu nehmen.

Der Mikroprozessor der Gesundheitskarte ist zum Zeitpunkt der Ausgabe bereits darauf vorbereitet, weitere Funktionen, insbesondere die Aufnahme von medizinischen Daten, zu ermöglichen. Diese Funktionen können ohne Austausch der Karten schrittweise zugeschaltet werden. Voraussetzung hierfür ist, dass sie sich in Tests als nutzerfreundlich und sicher erwiesen haben.

Was ist für eine zügige Weiterentwicklung zu tun?

Thomas Ilka: Der Aufbau der Telematikinfrastruktur und die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland ist ein Projekt der Selbstverwaltung und wird auch von ihr finanziert. Zur Unterstützung einer zügigen Umsetzung haben die Selbstverwaltungsorganisationen eine beschleunigte Vorgehensweise vereinbart, die einen stufenweisen Einführungsprozess vorsieht. Bestandteil der ersten Ausbaustufe ist neben dem Online-Versichertenstammdatenmanagement auch die Anbindung von bereits bestehenden Netzen sowie die Bereitstellung eines Basisdienstes zur Nutzung der qualifizierten elektronischen Signatur. Mit der qualifizierten elektronischen Signatur wird die Grundlage für die Einführung nutzbringender, medizinischer Anwendungen geschaffen. Für die großflächige Erprobung der ersten Ausbaustufe hat die von den Selbstverwaltungsorganisationen gegründete Gesellschaft für Telematik (gematik) ein europaweites Vergabeverfahren eingeleitet. Nach den zeitlichen Planungen der gematik soll der Zuschlag voraussichtlich im 4. Quartal 2013 erfolgen; Testverfahren zum Online-Versichertenstammdatenmanagement sollen schwerpunktmäßig in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres durchgeführt werden.

Danach kann damit begonnen werden, die ersten Online-Anwendungen flächendeckend im Wirkbetrieb einzuführen. Die Arbeiten zur zweiten Ausbaustufe, mit der Notfalldaten, die sichere Arzt-zu-Arzt-Kommunikation, die Daten zur Arzneimitteltherapie sowie weitere medizinische Mehrwertfachdienste eingeführt werden sollen, wurden ebenfalls schon aufgenommen. Im Rahmen des Gesetzes zur Regelung der Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz, das am 1. November 2012 in Kraft getreten ist, wurden auch die gesetzlichen Grundlagen für die Aufnahme von Erklärungen zur Organspende auf der elektronischen Gesundheitskarte geschaffen. Die gematik hat mit den erforderlichen Umsetzungsarbeiten hierzu begonnen. Das BMG begrüßt und unterstützt die bisherigen Anstrengungen der Selbstverwaltungsorganisationen für eine zügige Umsetzung und wird den weiteren Projektfortschritt weiterhin aufmerksam begleiten.

Statistik

Zugriffsstatistik für www.medizin-edv.de
Erstellt am 14-Jun-2013

Die statitischen Auswertungskriterien gehen sehr weit in die Tiefe. Eine derart detaillierte Veröffentlichung würde den Rahmen an dieser Stelle sprengen. Auf Wunsch geben wir auf Einzelanfragen, etwa der Industrie, weitere Details bekannt.

Hinweis: Besonders aussagefähig sind die Anzahl der Besucher und die Anzahl der Seitenaufrufe, also die Anzahl unsere Artikel. (grau hinterlegt)








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D21-Digital-Index 2013 zeigt 70+ im digitalen Abseits


Geringe Healthcare-Chancen für „Außenstehende Skeptiker“

Der „D21 Digital Index“ zeigt einen mittleren Digitalisierungsgrad in Deutschland. Digitalisierung im Gesundheitswesen ist jedoch Voraussetzung für Kostensenkung und Qualitätssteigerung. Dabei spielen Akzeptanz und Kompetenz des Bürgers für digitale Technik eine wichtige Rolle. Mit 70+ steht eine gesundheitliche besonders gefährdete Zielgruppe für digitale Medizin im digitalen Abseits.

Hierzulande gilt gemeinhin der Konsens, dass das Internet in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Eine Segmentierung der Internetnutzer in Deutschland zeigt allerdings nach wie vor, dass die deutsche Gesellschaft noch nicht vollständig in der digitalen Welt zu Hause ist. Der Digitalisierungsgrad in Deutschland weist gute Ergebnisse auf beim „Digitalen Zugang“ (54,2 Punkte) sowie der „Digitalen Offenheit“ (53,9 Punkte), aber mit 40,3 Punkten unterdurchschnittliche „Digitale Nutzung“.

„Die Mehrheit der Deutschen ist noch nicht in der digitalen Gesellschaft angekommen. Der Nutzen des Internets muss für diese Zielgruppe greifbar und erlebbar werden. Mobile Applikationen und intuitive Bedienbarkeit senken Nutzungsschwellen und bieten einen vielfältigen Zugang zur digitalen Welt“, sagte Robert A. Wieland, Vizepräsident der Initiative D21 und Geschäftsführer von TNS Infratest.

Das trifft insbesondere für Bürger zu, die älter als 70 Jahre sind. Sie weisen mit 26,6 Punkten einen auffällig niedrigen Index-Wert auf. Wegen eingeschränkten Zugangs zum Internet sind ihre Chancen auf Teilhabe am digitalen Fortschritt beschränkt. Offenbar beeinflusst die Variable „Alter“ auch die Akzeptanz digital medizinischer Leistungen sowohl direkt als auch insbesondere indirekt in erheblichem Maße, wie beispielsweise das ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen (Bochum) in einer Analyse feststellte. Dies kann den Einsatz auch von Ambient Assisted Living (AAL), Home Care und mobile Telemedizin betreffen.
Im D21-Digital-Index 2013 als „Außenstehender Skeptiker“ charakterisiert, ist das mit durchschnittlich 63 Jahren und höher der älteste der Nutzertypen. Von ihm sind rund 70 Prozent nicht (mehr) berufstätig. Nur jede fünfte Person nutzt aktuell das Internet. Es werden kaum Vorteile in der Internetnutzung gesehen. Hinsichtlich der Endgeräte ist diese Gruppe eher schlecht ausgestattet. Ausnahme: Rund 80 Prozent besitzen einfache Handys. Als wichtige Argumente nennt der Außenstehende Skeptiker Befürchtungen wegen Datenschutz, aber auch Technik von hoher Komplexität, mit der er unfähig ist, umgehen zu können. Entscheider aus Politik, Industrie und Wissenschaft haben die Chance, neue Programme und Initiativen zielgruppenspezifisch auszurichten.

BU Welche Gründe sind ausschlaggebend dafür, dass Sie offline sind, d.h. das Internet nicht nutzen?


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Robert A. Wieland, Vizepräsident der Initiative D21 und Geschäftsführer von TNS Infratest: „Der Nutzen des Internets muss für diese Zielgruppe greifbar und erlebbar werden.“

Mit einem Fuß im Gefängnis?

Mediadaten2013

Entscheiderfabrik - Ergebnispräsentation 2012

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92. Deutscher Röntgenkongress


Agfa HealthCare auf der conhIT 2011 - Healtcare-IT Markt in Bewegung

Siemens Bayer DRK 2011

Prof. Dr. Bernd Hamm, deutscher Kongresspräsident 2011

Ben Bauerschaper, Marketingmanager RIS/PACS, GE Healthcare

Guido Boetticher Visus DRK 2011

Stefan Peters, Geschäftsführer und Leiter Imaging, Agfa HealthCare DACH

Jürgen Roth, Vertriebs- und Marketingleiter, Medavis

Michael Strüter, Geschäftsführer und Vertriebsleiter, Agfa HealthCare DACH

Dr. Frank Unglauben, Business Unit Manager Imaging Informatics, Agfa HealthCare DACH

Jürgen Roth, Vertriebs- und Marketingleiter, Medavis

Winfried Post, General Manager und Geschäftsführer, Agfa HealthCare DACH

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Beschreibender Text

DRK 2011 Inhalt




Röntgenkongress-Messeguides 2011



Der 92. Deutsche Röntgenkongress findet vom 1. bis 4. juni 2011 im Congress Center Hamburg statt.

Krankenhaus-IT Journal empfiehlt den Besuch der nachfolgenden Unternehmen. Die Empfehlungen finden Sie auf dieser Seite und natürlich in der Printausgabe des Krankenhaus-IT Journals/ RIS/PACS Journals Ausgabe 3/2011.

DRK-Aussteller von A bis Z:

Agfa HealthCare

Carestream Health

Gemed

INFINITT

Medavis
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