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Vor-Ort-Reportage i-SOLUTION Health GmbH

Vor-Ort-Reportage - 3M Health Information Systems

Vor-Ort-Reportage: ABBYY Europe GmbH, München

Vor-Ort-Reportage

Vor-Ort-Reportage – ABBYY Europe GmbH, München




Die „Digitalisierungslücke“ muss geschlossen werden

Vor-Ort-Reportage – ABBYY Europe GmbH, München

Die heutige Zeit ist geprägt von einer zunehmenden Digitalisierung, doch bei den Krankenhäusern und im Gesundheitswesen allgemein wird noch sehr viel Information auf Papier transportiert. Hier sieht Dr. Rainer Pausch eine „Digitalisierungslücke“, gibt aber zu bedenken, dass es bereits die geeigneten Technologien gibt, um diese Lücke zu schließen. Das Krankenhaus-IT Journal sprach im Rahmen einer Vor-Ort Reportage mit dem Business Development Manager der ABBYY Europe GmbH in deren Geschäftsräumen in München.



Dr. Rainer Pausch, Business Development Manager der ABBYY Europe GmbH

Ein eingescanntes Papierdokument, das als solches nicht als digitale Information erkennbar ist, kann mittels Technologien zur Texterkennung in ein für Software lesbares Format umgewandelt werden, erklärt Pausch. Somit steht der Inhalt zur elektronischen Weiterverarbeitung und für eine komfortable Suchfunktion zur Verfügung. Mit der Technologie der Textextraktion können dann gezielt Informationen ausgelesen und in ein Patienteninformationssystem abgelegt werden. Mittels ABBYY Lösungen können bereits bei der Patientenaufnahme mitgebrachte Daten und Dokumente ausgelesen werden und stehen dann dem Arzt umgehend in der elektronischen Patientenakte zur Verfügung. Auch bei MDK-Verfahren können die relevanten Dokumente in kürzester Zeit zusammengestellt werden.

Enormer Kostendruck

Heutzutage stehen die Krankenhäuser unter enormen Kostendruck. Die Hauptaufgabe ist zwar die Versorgung der Patienten mit hoher Behandlungsqualität, doch gleichzeitig sind Krankenhäuser auch Wirtschaftsunternehmen und müssen auf die Ausgaben achten. Hierbei können Technologien und Lösungen von ABBYY helfen, der Kostenexplosion entgegenzuwirken und dennoch Behandlungsqualität zu gewährleisten. Mit der von ABBYY angebotenen Software lassen sich betriebswirtschaftliche Prozesse, wie zum Beispiel die Bearbeitung von Eingangsrechnungen, automatisieren und optimieren. So kann auch die Bürokratie verringert und das medizinische Fachpersonal entlastet werden, um dann mehr Zeit für die Patienten zu haben. Auch in Apotheken und in Krankenkassen kommt die ABBYY Technologie zum Einsatz. Bei einer direkten Erfassung von Rezepten werden die Daten von der Apothekensoftware geprüft und somit eventuelle Fehler und das Risiko einer Retaxation vermieden. Das Ganze bedeutet auch eine enorme Zeitersparnis, so dass der Apotheker mehr Zeit für das Gespräch und die Beratung der Kunden hat. Auch bei Krankenkassen wird die ABBYY Technologie oft eingesetzt. Zum Beispiel integriert in die Lösungen der Atacama Software für die Bearbeitung zahnärztlicher Leistungen. Dank ABBYY entfällt hier die zeitaufwändige und fehlerhafte manuelle Erfassung der Daten. Bei dem AOK Dachverband wird wiederum bei den Rechts- und Widerspruchsabteilungen ein Legal-Management-System eingesetzt, das durch die Integration von ABBYY Technologien schnell und zuverlässig Dokumente und Informationen zur Verfügung stellt.

Das Thema Mobility ist auch für Dr. Pausch ein großes Zukunftsthema. Der Einsatz von Tablets in Krankenhäusern und Arztpraxen dient sowohl zur Anzeige als auch zur Erfassung von Daten. Mit Hilfe der leistungsfähigen ABBYY Toolkits kann dieses Erkennen und Erfassen direkt und effizient auf dem Tablet durchgeführt werden. Das spart Zeit und Kosten. Auch die Patienten selbst können durch ihre Smartphones direkt in die Prozesse eingebunden werden. Mit dem Smartphone können Rezepte und Überweisungen abfotografiert und die relevanten Daten mit ABBYY Technologien über das Netzwerk umgehend zur Weiterverarbeitung weitergeleitet werden.

ABBYY entwickelt Technologien, mit denen sich die Inhalte und der Sinn von Dokumenten erschließen lassen. Wenn alle relevanten Informationen in digitaler Form vorliegen, schließt sich die „Digitalisierungslücke“ und die Daten können mit diesen innovativen Technologien analysiert, ausgewertet und verglichen werden. Dadurch können Kosten- und Verwaltungsaufwand reduziert und die Behandlungsqualität erhöht werden. Dies kommt dann letztendlich dem Patienten und der Gesellschaft zugute.

ABBYY zählt zu den führenden globalen Anbietern von Lösungen und Technologien zur Dokumentenumwandlung, Texterkennung, Datenerfassung und Linguistik. Gesundheitsdienstleister wie Krankenhäuser oder Abrechnungszentren können mit ABBYY Lösungen sicherstellen, dass Informationen aus Dokumenten rasch, korrekt und mit geringstem manuellem Aufwand für die Patientenversorgung bzw. -abrechnung zur Verfügung stehen. Für Integratoren und Softwareentwickler bietet ABBYY leistungsstarke Software Development Kits (SDKs) an. Diese ermöglichen es, die bewährten OCR-, Data Capture und Konvertierungsfunktionen in ihre eigenen Anwendungen zu integrieren und Gesundheitseinrichtungen einen großen Mehrwert in verschiedensten Bereichen zu bieten.

www.abbyy.de/sdk-healthcare

Vor-Ort-Reportage - Agfa HealthCare GmbH

Vor-Ort-Reportage

Agfa HealthCare GmbH



"Agfa HealthCare bietet alles aus einer Hand"

Vor zehn Jahren hat Agfa HealthCare die Firma GWI übernommen. Wie haben sich die Agfa HealthCare eigenen IT Lösungen in dieser Zeit funktional und technologisch weiterentwickelt? Darüber sprach das Krankenhaus-IT Journal im Rahmen einer Vor-Ort Reportage in den Bonner Geschäftsräumen von Agfa HealthCare mit Winfried Post, General Manager und Geschäftsführer DACH, sowie Michael Strüter, Geschäftsführer und Vertriebsleiter DACH.


Agfa HealthCare Gebäude in Bonn

Agfa HealthCare vertritt den holistischen Ansatz: Alle Kernprozesse in einem Krankenhaus sollten `aus einer Hand´ abgebildet werden, so die Zielsetzung. Das vermeidet aufwändige Schnittstellen, reduziert die Prozesskosten und trägt zur Erlössicherung bei. Um diesem Ziel Rechnung zu tragen erweiterte das Bonner Unternehmen über die Jahre hinweg kontinuierlich das Produktspektrum in die diagnostischen Funktionsbereiche hinein. Dafür stehen heute Produkte wie ORBIS RIS, ORBIS Cardiology oder ORBIS ICU Manager, der den Kreis zwischen OP Management, Intensivmedizin und Anästhesie schließt.

In den vergangenen zehn Jahren konnten ferner über 200 Krankenhäuser als Neukunden gewonnen werden, so dass heute insgesamt in Deutschland, Österreich, der Schweiz (DACH) und Luxemburg 870 Einrichtungen auf die homogene ORBIS-KIS Lösung setzen, so Winfried Post.

Auch in der Radiologie verzeichnet Agfa HealthCare eine atemberaubende Entwicklung. ORBIS RIS wurde 2006 erstmals installiert und wird heute in über 365 Krankenhäusern und Universitätskliniken eingesetzt. Das Bilddatenmanagementsystem IMPAX verzeichnet heute knapp 460 Installationen im DACH-Markt. Damit nimmt das Unternehmen laut Michael Strüter sowohl die Marktführerschaft als auch die Technologieführerschaft im Marktsegment Krankenhäuser und Kliniken für sich in Anspruch.

Mit der Übernahme von HYDMedia im Jahr 2007 erweiterte Agfa HealthCare das Portfolio um ein Enterprise Content Managementsystem (ECM/DMS). Auch in diesem Bereich wurde konsequent auf neue Technologien und Innovationen gesetzt, die in der neuen Version HYDMedia G5 gipfelten. Knapp 250 Einrichtungen vertrauen heute auf das System. Grund genug, in diesem Bereich künftig weiter zu investieren, verspricht Post.

Einen weiteren wichtigen Trend sieht Agfa HealthCare neben dem Bereich der klinikweiten Spracherkennung insbesondere im `Mobilty´ Sektor. Die Antwort darauf ist ORBISME!,die neue Mobile Edition von Agfa HealthCare, welche auf Basis der offenen HTML5-Technologie entwickelt wurde. ORBISME! ist plattformunabhängig, so dass der Anwender entscheiden kann, welche Geräte er einsetzen möchte. Durch die enge Verknüpfung mit der ORBIS-Datenbank sind alle Daten stets synchron und auf dem neuestem Stand.

Ergänzt wird die Lösung durch den webbasierten und ebenfalls mobil nutzbaren Universalviewer XERO Viewer. Mit IHE XDS-Integrationsprofilen ermöglicht er standardisiert einen Blick auf sämtliche Patientenbilder aus allen bildgebenden Abteilungen, so Strüter. Für den schnellen und komfortablen Zugriff kann er sowohl in ORBIS wie auch in HYDMedia eingebunden werden.

Zukunftsfähigkeit und Investitionssicherheit bietet Agfa HealthCare alleine durch die breite Kundenbasis. Stabiler Pfeiler der Strategie ist ORBIS als homogene Plattform, die europaweit knapp tausend Krankenhäuser als Datendrehscheibe nutzen. Besonders hebt Post die Service Support Organisation mit 450 Mitarbeitern in der DACH-Region hervor, in die sehr viel investiert wurde.



v.li.: Winfried Post und Michael Strüter




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