5. Berliner Klinik-IT Forum

Datum 04.01.2009 11:13:31 | Thema: News/Newsarchiv

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FOKUS-THEMA Heft 1/2009



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Einsichten und Aussichten über das

qualifizierte Krankenhaus


5. Berliner Klinik-IT Forum


Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers Merk MdB (Mitte) mit den Referenten Marina Horn und Nino Mangiapane aus dem Bundesgesundheitsministerium.


Wie besonders gut eine intensive Diskussion auf hohem fachlichem Niveau in kleinem Kreis gelingen kann, zeigte wieder das 5. Berliner Klinik-IT Forum am 4. und 5. Dezember 2008 in Berlin. Zum Gelingen trug maßgeblich die Firma ID (Information und Dokumentation im Gesundheitswesen) Berlin als Sponsor bei.

Krankenhäuser und IT, Mediziner, Pflegepersonal und Patienten haben schwierige Zeiten zu bestehen. Beim Dezemberforum 2008 bezog die Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesgesundheitsministerin Marion Caspers-Merk engagiert Stellung. Das neue Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHRG) sieht ein Bündel von Maßnahmen zur Verbesserung der finanziellen Situation der Krankenhäuser vor. Doch nicht immer ist eine freie Entscheidung in einem Zug möglich. Ein Beispiel dafür ist die Umsetzung der „eGK“. Für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ist die Selbstverwaltung zuständig, die hierfür 2005 die gematik GmbH gegründet hat. Hier musste das Ministerium bereits mehrmals Anstöße für erhöhtes Tempo geben Ein anderes Beispiel ist die Investitionsfinanzierung von IT für Kliniken, bei dem die Länder eine maßgebende Rolle spielen. Grundsätzlich soll die Investitionsfinanzierung ab 2012 auf Investitionspauschalen umgestellt werden, wenn sich die Länder hierzu entscheiden. So fällt etwa die Antwort auf die Frage, welche Investitionen die Bundesregierung den Krankenhäusern im IT-Bereich empfiehlt und wie diese finanzierbar sein sollen, nicht eindimensional aus.





Krankenhäuser und IT  haben schwierige Zeiten zu bestehen: die Parlamentarische  Staatssekretärin bei der Bundesgesundheitsministerin Marion Caspers-Merk bezog in der Diskussion engagiert Stellung.



Geld und Interesse an der Arbeit

Um Technik wirkungsvoll einzusetzen, bedarf es qualifizierter Fachkräfte. Wie Krankenhäuser trotz Tarifbezahlung zu kompetentem Fach- und Führungspersonal im Umfeld der Klinik-IT kommen, hängt besonders von der Überzeugungskraft der IT-Chefs ab. Zugleich müssen sich bei den Mitarbeitern ökonomische Vorstellungen und Interesse an den Inhalten der Arbeit zumindest die Waage halten. Nicht zuletzt sind besonders Nachwuchskräfte ein Potenzial.

Wie moderne Weiter- und Fortbildung aussehen, war ein Kernpunkt der Diskussion: Stichwort dazu ist E-Learning. Die Qualifizierung im Krankenhaus für Mediziner, Pflege, Verwaltung, aber auch die IT. Methoden, Systeme, Lernerfolge und Lernkontrolle erhalten dadurch ein neues Gesicht. E-Learning kann traditionelle Bildungsformen nicht ersetzen. Durch Kombination verschiedener medialer Vermittlungsformen („hybride Lernarrangements“) kann Lernen optimiert werden. Zu Vorteilen des E-Learning gehören ökonomische Aspekte. Die Lernenden sind idealerweise räumlich und zeitlich unabhängig. In der Praxis bedarf es jedoch einer Lernumgebung, etwa dafür eingerichtete Räume.

Aussichten auf das „digitale Krankenhaus“

Thorsten Schütz, Abteilungsleiter EDV, Klinikum Itzehoe, Guido Burkhardt, Projektmanager Kantonsspital CH-Baden, und Hans-Juergen Preuss, Hewlett-Packard GmbH, ließen in einem Bericht die Forumsteilnehmer an einem Besuch im „digitalen Krankenhaus“, im norwegischen St. Olav’s in Trondheim, teilhaben. Das St. Olav’s Hospital ist eine der fünf Universitäts- und Forschungskliniken Norwegens. Die Besucher erlebten eine komplett vernetzte und „papierlose“ Klinik mit einem umfassenden Netzwerk, das durch Integration Internet-basierter Lösungen und kabelloser Technologien die gesamte IT- und Telekommunikationsstruktur der Klinik miteinander verbindet. Mobilität, Flexibilität und Sicherheit sollen so verbessert sowie die
Effizienz und Qualität bei Behandlungsmethoden und Patientenversorgung gesteigert werden. Gleichzeitig erhofft man sich mehr Produktivität im Klinikalltag bei gleichzeitiger gesenkten Kosten. Der Impuls für den Aufbau solch komplexer Gesundheits-Infrastrukturen trägt vor allem vorausschauenden Charakter






Die Teilnehmer haben diese Veranstaltung im Berliner Roof Club genutzt, um sich einander erstmals oder noch besser kennen zu lernen und nützliche Informationen auszutauschen  Zum Gelingen des 5. Berliner Klinik-IT Forums trug maßgeblich die Firma ID (Information und Dokumentation im Gesundheitswesen) Berlin als Sponsor bei. ID Berlin Geschäftsführer Daniel Dieckmann unterstützte mit seinem Sponsoring die Synergien des qualifizierten Netzwerks. Eine Sponsorenanfrage erhalten Unternehmen, die den Forumsmitgliedern durch besonders hochwertige Leistungen für ihre Kunden aufgefallen sind. Exklusiver Medienpartner des Netzwerkes sind das Krankenhaus-IT Journal und die Deutsche-Medizinmesse.de. Das nächste Forum findet voraussichtlich am 14./15. Mai 2009 statt. 

Weitere Fotos der Veranstaltung:
http://gallery.me.com/giburk#100084

www.id-berlin.de
www.klinik-it-forum.de
www.deutsche-medizinmesse.de





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