Grenzüberschreitendes Krankenhaus-Projekt in Deutschland und Österreich

Datum 22.09.2005 14:02:43 | Thema: News/Newsarchiv


Der Landkreis Rottal-Inn in Niederbayern und der Orden der Franziskanerinnen von Vöcklabruck in Oberösterreich planen die Etablierung eines grenzüberschreitenden Verbundklinikums. Aus den Krankenhäusern Braunau (AUT) und Simbach am Inn (D) soll ein gemeinsames Unternehmen entstehen, in dem österreichische und deutsche Patienten „grenzenlos“ behandelt werden.

Im Rahmen des Projekts soll für das gemeinsame Unternehmen ein medizinisches Gesamtkonzept für die länderübergreifende Versorgungsregion entwickelt und realisiert werden. Geplant ist, dass österreichische und deutsche Patienten ohne bürokratische Hürden diesseits und jenseits der Landesgrenze behandelt werden.

Das Projekt wird von der Europäischen Union gefördert und hat Vorbildcharakter für die grenzüberschreitende Patientenversorgung. Im Zuge der Europäisierung gehören auch im Gesundheitswesen rein nationale Überlegungen der Vergangenheit an. „Die Krankenhäuser agieren nicht mehr im wettbewerbsfreien Raum. Vielmehr müssen sie aktiv neue Ideen und Konzepte vorantreiben, wenn sie den neuen Verpflichtungen durch die Gesetzgebung und dem steigenden Konkurrenzdruck gewachsen sein wollen. Vor diesem Hintergrund sehen wir das EU-Pilotprojekt als spannende Herausforderung mit Vorbildcharakter für vergleichbare Unternehmen“, so Dr. Jörg Rühle, Projektleiter bei Kienbaum,  Bereich Health Care der Kienbaum Management Consultants GmbH. Die Laufzeit des Projektes beträgt zwei Jahre.
 
www.rottal-inn.de
www.franziskanerinnen.at
www.khbr.or.at
www.kienbaum.de



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