Roboter in der eHealth-Gesundheitswirtschaft

Datum 22.11.2016 10:15:42 | Thema: News/Newsarchiv


Gut zwei Drittel der Krankenhaus-Führungskräfte gehen davon aus, dass Roboter die Ärzte über kurz oder lang im Operationssaal übertreffen werden. 36 Prozent der Experten erwarten dies bereits innerhalb der nächsten zehn Jahre. Im Universitätsspital Basel ist es bereits soweit. Auch in der Pflege geht der Trend zur Automatisierung: Hier rechnet gut jeder dritte Klinik-Manager damit, dass digitale Helfer in Zukunft die überlegenen Pflegekräfte sein werden.

Diesen Trend zeigt die Detailauswertung der Rochus-Mummert-Studie. Danach stehen KLinik-Manager dem Thema aufgeschlossen gegenüber: 16 Prozent gehen davon aus, dass Roboter bereits innerhalb der nächsten fünf Jahre die fähigeren Operateure sein werden und weitere 20 Prozent prognostizieren dies für die kommenden zehn Jahre. Dennoch gibt es Skeptiker: Ein Drittel der Befragten ist noch davon überzeugt, Maschinen würden niemals besser operieren als Ärzte.

Das Universitätsspital Basel ist ein wegweisendes Beispiel. Es nimmt als weltweit erstes Spital einen Roboter in Betrieb, der mittels Laser Knochen schneidet. Roboter „Carlo“ – hergestellt von einem Spin-Off der Universität und des Universitätsspitals Basel – kann für sämtliche Knochenschnitte eingesetzt werden. Vorerst handelt es sich um einen Forschungs-Roboter, der bis 2018 für die klinische Anwendung zertifiziert werden soll.



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