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LIVE-PODCAST vom RSNA

Wichtige Schritte auf dem Weg zu hoch gesteckten Zielen

GE Healthcare auf dem RSNA

Kosten reduzieren, Zugang zu Leistungen verbessern, die Qualität der Versorgung optimieren – in den Zusammenhang der Zielsetzungen der Kampagne „Healthymagination“ stellte Mike Harsh das GE-Medien-Panel auf dem RSNA. Neben innovativen Produkten brachte der VP und Chief Technology Officer Experten nach Chicago mit, deren neue Methoden Schritte auf dem Weg zu den hoch gesteckten Zielen darstellen.

Gewebeelastizität
So beschrieb Dr. Richard Ehman, Professor der Radiologie an der Mayo Clinic, wie sich mit dem neuen MR Touch die Gewebeelastizität an inneren Organen feststellen lässt. Laut Harsh wird geschätzt, dass dieses Verfahren 15 % an Kosteneinsparungen und zusätzliche Optionen in der Diagnostik ermöglicht. Prof. Ehman beschrieb die Vorgehensweise anhand der Leberfibrose; konventionelle Verfahren der Diagnostik bei dieser schleichenden Erkrankung stoßen hier bei der Früherkennung an ihre Grenzen. Anstelle der aufwändigen, riskanten und unsicheren Biopsie erlaubt MR-Elastographie, mit Studien belegt, Aussagen für eine angemessene Triage.
Entscheidungsunterstützung und Evidenz
Oft dauert es Jahre nach der Veröffentlichung, bis neue Methoden im medizinischen Alltag zur Durchsetzung gelangen. Diesen Zeitverlust verringert eine IT-Lösung von GE in Partnerschaft mit Medicalis, die Prof. Dr. Ramin Khorasani vom Brigham and Women’s Hospital in Boston seit vier Jahren anwendet. CDS-DI bietet Unterstützung bei klinischen Entscheidungen und ermöglicht die Vermeidung unnötiger Untersuchungen; sie gewährleistet ferner – so die Anbieter -, dass Patienten eine evidenzbasierte Behandlung erfahren. Das System basiert auf den Leitlinien von American College of Radiology, American College of Cardiology, American College of Physicians und der American Society of Spine Radiologists; reduzierter Aufwand, verminderte Strahlenbelastung für Patienten und besseres Outcome sind die Vorteile.

Strahlenbelastung reduziert
Ein Entwicklungsschwerpunkt liegt bei GE, so Harsh, auf der Dosisreduktion im Rahmen von ALARIS. Dr. Jean-Louis Sablayrolles vom Centre Cardiologique du Nord in Paris, war an Technologie-Projekten des Anbieters wie Adaptive Statistical Iterative Reconstruction (ASiR) und Model-Based Iterative Reconstruction (MBIR) beteiligt; heutzutage arbeitet er mit dem Discovery CT750 HD. In Chicago beschrioeb er die Situation: In Westeuropa werden jährlich 35 Millionen CT-Untersuchungen durchgeführt; in seiner kardiologischen Großpraxis konnte er Dosisreduktionen bis zu 83 Prozent realisieren. „HD hat mit neuen Detektoren und neuen Algorithmen Vorteile für Untersuchungen in allen Körperbereichen gebracht. ASIR erlaubt uns Dosisreduktionen von bis zu 30 bis 50 Prozent beispielsweise für Lunge und Magen“, fuhr der Kardiologie fort. „In der Kardiologie liegt die durchschnittliche Belastung bei 16 bis 20 msV; mit SnapShot Pulse und ‚prospective gating‘ haben wir dies auf 5, mit HD weiter auf 3 verringert. Innerhalb von sieben Jahren wurde die jährliche Hintergrundbelastung auf ein Siebtel reduziert, und Brustuntersuchungen können wir heute bei 2 msV durchführen … die europäische Leitlinie liegt bei 7 msV.“ Der Experte berichtete auch von den Vorteilen in der Diagnostik, die GEs Gemstone Spectral Imaging-Technologie mit sich bringt; sie nutzt eine zweieinhalbfache Rotationsgeschwindigkeit im Vergleich zum Industriedurchschnitt und erlaubt somit eine erhöhte räumliche Auflösung – ohne dass hierbei die Dosis gesteigert wird.

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v. l.: Mike Harsh, VP und Chief Technology
Officer, GE Healthcare; Dr. Richard Ehman, Professor der Radiologie, Mayo Clinic; Dr. Ramin Khorasani, Ass. Prof. Radiologie, Brigham and Women’s Hospital, Boston; Dr. Jean-Louis Sablayrolles, Centre Cardiologique du Nord, Paris


Statements



Mike Harsh, VP und Chief Technology Officer, GE Healthcare

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Prof. Dr. Richard Ehman, Mayo Clinic



Ass. Prof. Dr. Ramin Khorasani, Brigham and Women’s Hospital



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Krankenhaus-IT Journal Ausgabe 6/2009

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